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Die Vorteile von Kältetraining

Bei der Vorstellung, morgens nach dem Aufstehen kalt zu duschen, stellen sich bei Vielen wahrscheinlich die Nackenhaare auf. Dabei kann regelmäßiges Kältetraining überraschende Vorteile haben!

Stärkung des Immunsystems

Bevor es regulierbare Heizung, warmes Wasser aus dem Hahn und Wärmedämmungen gab, haben unsere Körper extreme Temperaturunterschiede sehr viel besser verkraftet, da es ganz normal war. Besonders in den Wintermonaten oder bei starken Wetterveränderungen werden viele Menschen heutzutage sehr schnell müde und bekommen Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme oder eine Erkältung. Ein natürliche Kältetraining, zum Beispiel durch kaltes Duschen am Morgen, Eisbäder oder Winterbaden im Meer, führt zu einer verbesserten Kälteempfindlichkeit und stärkt die Widerstandsfähigkeit des Immunsystems. 

Auch die Psyche profitiert

Der Energieboost am Morgen stärkt langfristig nicht nur das Immunsystem, sondern fördert auch die mentale Gesundheit. Wenn wir diese erste Herausforderung des Tages meistern, gehen wir selbstbewusster und kontzentrierter in andere Herausforderungen. Weitere Effekte sind, dass man so bereits kurz nach dem Aufstehen hellwach ist und mit einer besseren Stimmung mehr Aufmerksamkeit in den Tag starten kann. 

Weil die Kälte zudem die Blutzirkulation anregt und Poren schließt, werden Haut und Haare durch die gute Durchblutung gesünder, kräftiger und widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse wie Hitze oder Reibung – ein schöner Nebeneffekt.

Tipps für richtiges Kältetraining

Achtung: Wenn man neu im Kältetraining ist, sollte man nicht direkt mit 30min Eisbad anfangen, sondern den Körper langsam eingewöhnen. Hier ist eine schnelle Anleitung, wie man seinen Körper belastbarer machen und das Immunsystem nachhaltig stärken kann:

  1. Wie gewohnt duschen und langsam die Temperatur senken – um den ersten Kälteschock zu überstehen helfen z.B. auch Atemübungen. Oft gewähnt sich der Körper jedoch schnell an die Kälte und es ist schon geschafft. 
  2. Ein kaltes Bad einlassen – sobald man sich nach ein paar Tagen problemlos unter eine kalte Dusche stellen kann, kann man es zum Beispiel mit einem kalten Bad probieren.
  3. Ein Eisbad nehmen – der nächste Schritt ist ein Eisbad. Hierfür einfach ein paar Eiswürfel in die Badewanne geben. Wer gerade erst mit dem Kältetraining angefangen hat, sollte jedoch nicht länger als 5-10min in so einem Eisbad bleiben.
  4. Raus in die Natur! – das ultimative Ziel des Kältetrainings ist der Schritt in die Natur. Ein Bad im Meer oder einem See während der kalten Monate ist ein kleines Abenteuer, das nich nur alle bereits genannten Vorteile mit sich bringt, sondern auch total Spaß machen kann.