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Up2Date – Was bisher geschah

„Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee“

 Johann Wolfgang von Goethe

 

Aller Anfang ist schwer

Jede große App hat mit einer kleinen Idee angefangen. So legte unser Visionär Artur den Grundstein für Try it!, indem er eine Begeisterung dafür entwickelte, sich immer wieder mit kleinen Challenges herauszufordern. Eines Tages kam er dann auf mich als möglichen Programmierer zu und erklärte mir seine Idee. Es traf mich wie ein 5 Tonnen schwerer Meteor, der aus 100 Kilometern Entfernung anfing bedrohlich zu glühen. Glühen. Ein Glühen der Leidenschaft. Genau das war es, was die Idee in uns ausgelöst hatte und so schwangen wir uns direkt an den Schreibtisch und erstellten erste Entwürfe. Da wir beide noch nicht wirklich erfahren waren auf diesem Gebiet, starteten wir ohne große Vorüberlegungen mit der Programmierung und machten uns nur nebenbei ein paar Gedanken. Wir hatten eine klare Vorstellung wie die App funktionieren sollte. Die Frage ist: Würde die App auch anderen Leuten gefallen? Im Nachhinein betrachtet war unser erster Entwurf sehr unausgereift und unkreativ. Hier siehst du ein Bild unseres Introduction Screens:

Das war es auch schon. Das ist alles, was wir in unserem ersten Entwurf zustande gebracht haben. Zum Glück haben wir dann nochmal ganz von vorn begonnen und es dieses Mal besser gemacht.

Think Lab Ideathon

Während des Ideathons der sdw (Stiftung der Deutschen Wirtschaft) wurden unsere Gedanken konkreter. Dieses Event ermöglichte es uns, vielen Leuten unsere Idee zu präsentieren und sowohl Feedback, als auch neuen interessanten Input zu erhalten. 

Der Think Lab Ideathon ist eine jährliche Veranstaltung zur Unterstützung der sozio-ökonomischen Veränderung unserer Gesellschaft. Es handelt sich dabei um eine Art Wettbewerb, der aber durchaus auch auf der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Teams beruht. Allgemein tritt man an diesem Wettbewerb in einem eigenen Team an oder kann sich vor Ort einem Team anschließen. Gesucht werden Ideen in den Bereichen nachhaltige Energieversorgung, nachhaltige Mobilität, nachhaltiges Wohnen und Ökonomie & Systemwandel. Der Wettbewerb wird an einem Wochenende durchgeführt und während dieser Zeit steht den Teams das Fachwissen einiger Experten auf verschiedenen Gebieten zur Verfügung, um die eigene Idee weiterzuentwickeln. Im Nachhinein werden die besten sechs Teams von der sdw ausgewählt und erhalten finanzielle sowie ideelle Unterstützung für ein Kalenderjahr.

Für Try it! war das ein besonders wichtiger Schritt, da uns sowohl die Experten, als auch die anderen Teams auf viele neue Ideen gebracht haben. Zusätzlich wurden uns Denkfehler in unseren bisherigen Plänen bewusst gemacht und wir konnten uns dafür Alternativen einfallen lassen. Allgemein würden wir jedem Start-Up ein solches Event empfehlen, da nicht nur der Input von außen wichtig ist, sondern ebenso ein gründliches und zeitintensives Brainstorming innerhalb des Teams.

Eine Marke mit Wiedererkennungswert

Durch die finanzielle Unterstützung der SDW wurden uns plötzlich ganz neue Türen geöffnet. Wir entschieden uns, alles bisher Geschaffene über Bord zu werfen und uns erstmal voll und ganz auf das Design zu konzentrieren. Bevor wir ein App-Design entwerfen, wollten wir zunächst eine Identität unserer Marke schaffen, um einen vollumfänglich sauberen Online-Auftritt zu gewähren. Dies umfasst eine Farbpalette, aus der wir für den jeweiligen Zweck immer gleiche und somit einprägsame Farben auswählen können. Zudem sind unser Logo, das App-Icon und ein paar vorläufige Mockups in diesem Prozess entstanden.

Wer UI sagt, muss auch UX sagen

Wer ein meisterhaftes App-Design erschaffen will, muss besonders auf zwei gesonderte Bereiche Rücksicht nehmen. Das UI ist das sogenannte User Interface, also die Oberfläche der App, mit der der Nutzer direkt interagiert. Hier geht es im Allgemeinen darum, einen guten visuellen Eindruck zu machen. Es ist also wichtig, zueinander passende Farben, Formen und Schriftarten zu verwenden. Das UX-Design ist da schon etwas komplizierter. UX oder auch User Experience beschäftigt sich damit, dem Nutzer ein gutes Gefühl bei der Verwendung der App zu verschaffen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Tableiste, die man aus allen möglichen Apps wie Youtube oder Instagram kennt. Früher war es gebräuchlich, die Leisten am oberen Bildschirmrand anzubringen, was sich aber mit immer größer werdenden Handybildschirmen veränderte. Durch diese wurde es immer schwerer mit seinen Fingern den oberen Rand und damit die Tabs zu erreichen und deshalb wurde die Tableiste in den meisten Apps an den unteren Rand des Bildschirms verlegt. Bei UX geht es also eher um praktische Anwendungen, die aber dennoch in den Bereich des Designs hineinfallen. 

Inzwischen ist unser UI- und UX-Design in Bearbeitung und wir freuen uns schon sehr darauf, dir in den folgenden Blog-Artikeln weitere Details zu berichten.

 

Dein Try it! Team